Biomasse ist im Grunde gebundene Sonnenenergie. Sie wird durch Fotosynthese erzeugt, bei der das Sonnenlicht die Energiequelle für die Umwandlung von Kohlendioxid und Wasser in Zucker ist.
Nutzung der Bioenergie
In Heizkraftwerken durch Verbrennung von Holz- und Holzabfällen,
Stroh und Ähnlichem zum Heizen aber auch zur Stromerzeugung.
Bei der Herstellung vom Treib- und Schmierstoffen durch
Weiterverarbeitung ölhaltiger oder stärke- bzw. zuckerhaltiger Pflanzen.
In Biogas-Anlagen durch Vergärung von Biomasse in Faultürmen zu
methanhaltigen Gasen.
Biomasse ist pflanzlicher oder tierischer Herkunft, z.B.


Der dargestellte Brenner ist ein Saugzugkessel, mit einem leisen,
drehzahlgesteuerten Gebläse
(1), das die Gase durch die Brennkammer und die Wärmetauscherrohre (2)
saugt.
Zum Anheizen und Nachlegen kann die Rauchabzugsklappe (3) von der
Bedienseite geöffnet werden.
Der Kessel brennt bei geschlossener Klappe nach unten als Holzvergaser.
Durch die Schlitzdüse (4) gelangt das Holzgas in die keramische
Wirbelbrennkammer.
Wie viel Energie steckt drin?
| Stroh, vers. Schilfarten | 4,0 kWh/kg |
| vers. Getreidearten | 4,2 kWh/kg |
| Holz | 4,4 kWh/kg |
| Biogas | 6,1 kWh/m³ |
| Braunkohle | 5,6 kWh/kg |
| Steinkohle | 8,9 kWh/kg |
| Heizöl | 11,7 kWh/kg |
| Erdgas | 8,3 kWh/m³ |
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